Samstag

Sind materielle Wünsche oder Ziele unmoralisch?

Im Grunde wünschen wir uns doch alle materiellen Wohlstand und entsprechend definieren wir auch unsere gesetzten Ziele. Aber durch die allgemeine Stimmung in der Bevölkerung und die täglich auf uns einströmenden Negativ-Schlagzeilen stellt sich die Frage, ob dies richtig ist. Wir fühlen uns schlecht, da es ja so vielen Menschen in Deutschland bzw. der ganzen Welt um so vieles schlechter geht. Uns geht es doch eigentlich nicht schlecht! Noch mehr zu wollen ist doch gierig, egoistisch und unmoralisch. Wir sollten mit dem zufrieden sein, was wir besitzen - täglich was zu Essen, einen Job und eine mehr oder weniger gute Gesundheit.
Aber jeder Wunsch in uns gehört zu uns und unserer Persönlichkeit. Was zu uns gehört kann doch nicht schlecht sein! Wer sein Leben nicht mehr verbessern möchte, hat aufgeben und aufgehört zu leben. Haben wir keinen Erfolg bzw. machen keine Karriere, geht es anderen dadurch nicht besser - im Gegenteil. Kaufen wir uns keinen neuen Fernseher oder machen keinen schönen Urlaub in der Dom-Rep. wird dort vielleicht einen alleinstehende Mutter arbeitslos und muss ums Überleben bangen. An materiellen Wünschen ist nichts auszusetzen, dafür brauchen wir uns nicht schlecht fühlen - natürlich kann/sollte man durch Spenden ein paar Menschen helfen, aber an dem Elend in der Welt ändert dies nicht viel. Warum soll der einzelne die ganze Verantwortung für die Hungernden z.B. in Afrika übernehmen, wenn doch die Staatengemeinschaft so viel tun könnte.
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